Das heutige Mettmann ist eine Stadt, die seit dem Mittelalter und ihrer ersten urkundlichen Erwähnung, stetig gewachsen ist. Aufgrund dieser Tatsache beherbergt die
Stadt heute so viel Einwohner wie niemals zuvor.
Knapp 40.000 Bürgerinnen und Bürger wohnen heute in Mettmann, gelegen zwischen den Großstädten Düsseldorf, Wuppertal, Köln und dem Ruhrgebiet. Ein kleines Einod inmitten der rheinländischen
Industrie. Um sich ein Bild von Mettmann machen zu können, helfen vielleicht zum Anfang die unten aufgeführten Daten, bereitgestellt von der Stadtverwaltung.
Einwohnerzahl:
- 39.431 Einwohner (Stand: 31.12.2007)
- Bevölkerungsdichte: 927 Einwohner pro m²
Geographische Lage:
- Östliche Länge: 6 Grad 58 Min. 40 Sek.
- Nördlicher Breite: 51 Grad 15 Min. 10 Sek.
- Höhe: 140 m ü. NN (Durchschnittswert)
- max. Nord-Süd-Ausdehnung: 8,68 km
- max. Ost-West-Ausdehnung: 7,96 km
- Fläche des Stadtgebietes: 42,53 km²
Basisdaten:
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- Bezirksregierung: Düsseldorf
- Kreis: Mettmann
Verwaltungsdaten:
- Postleitzahl: 40822
- Vorwahl: 02104
- Kfz-Kennzeichen: ME
- GKZ: 05 158 024
Mettmanns Bürgermeister:
- 1811–1816: Johann Wilhelm Haugh
- 1816–1830: Peter Wilhelm Feldhoff
- 1831–1839: Friedrich Wilhelm Bartsch
- 1839–1844: Christian Bacciocco
- 1844–1865: Heinrich von Rosenthal
- 1865–1896: Albert Koennecke
- 1896–1920: Albert Robert Conradi
- 1920–1945: Arthur Lemke
- 1946–1951: Richard Benninghoven
- 1951–1952: Karl Felder
- 1952–1956: Wilhelm Rosendahl
- 1956–1961: Karl-Heinz Lünenstraß (SPD)
- 1961–1964: Wilhelm Voß (CDU)
- 1965–1975: Erich Sommer (SPD)
- 1975–1994: Ingrid Siebeke (CDU)
- 1994–1999: Ottokar Iven (CDU)
- seit 1999: Bodo Nowodworski (parteilos)
Mettmanns Kirchen:
- Römisch-katholische Kirche, Pfarrverband Mettmann bestehend aus:
- St. Thomas Morus
- St. Lambertus
- Heilige Familie und
- St. Judas Thaddäus
- Evangelische Kirchengemeinde Mettmann
- Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Bahnstraße
- Christliche Versammlung am Königshof
- Christlich-Freikirchliche Gemeinde, Auf dem Hüls
- Adventistengemeinde Mettmann-Neandertal
- Neuapostolische Kirche, Seminarstraße 5 und Mozartstraße 104
Mettmanns Schulen:
- Grundschulen
- Katholische Grundschule Neanderstraße
- Otfried-Preußler-Schule
- Städtische Gemeinschaftsgrundschule "Am Neandertal"
- Städtische Gemeinschaftsgrundschule Herrenhauser Straße
- Städtische Gemeinschaftsgrundschule Spessartstraße
- Astrid-Lindgren-Schule
- Sekundarstufe I
- Anne-Frank-Schule
- Heinrich-Heine-Gymnasium
- Konrad-Heresbach-Gymnasium
- Realschule Mettmann
- Sekundearfstufe II
- Berufskolleg Neandertal (Berufliches Gymnasium)
- Heinrich-Heine-Gymnasium
- Konrad-Heresbach-Gymnasium
- Förderschulen
- Förderschule für Sprachbehinderte
- Erich-Kästner-Schule
- Hans-Helmich-Schule für geistig und körperlich Behinderte (in Trägerschaft der Stiftung Hephata)
- Berufsschulen
- Berufskolleg Neandertal (Berufliches Gymnasium)
- Schule für kommunale Verwaltung
- Krankenpflegeschule im Evangelischen Krankenhaus Mettmann
- Fachseminar für Altenpflege des Kreises Mettmann
- Volkshochschulen
- Volkshochschule Mettmann-Wülfrath
Berühmte Persönlichkeiten:
- Konrad Heresbach (1496-1576), Humanist
- Emil Kirdorf (1847-1938), Industrieller
- Gustav Kemmann (1858-1931), Verkehrswissenschaftler
- Eberhard Hamer (* 1932), Ökonom, Begründer der Mittelstandsökonomie
- Bernd Hamer (1939-2004), Politiker, Professor für Rechtswissenschaften
- Ina Lenke (* 1948), Politikerin
- Michael Kausch (* 1949), Schauspieler
- Jochen Leiß (* 1950), Tischtennisspieler, deutscher Meister im Doppel
- Harald Klingelhöller (* 1954), Bildhauer, Kunstprofessor
- Thomas Risse (* 1955), Politikwissenschaftler, Professor am Otto-Suhr-Institut Berlin
- Thomas Classen (* 1962), deutscher Boxer
- Christiane Brinkmann (* 1962), Leichtathletin
- Kristina Bach (* 1962), Schlagersängerin
- Sebastian Büttner (* 1976), Drehbuchautor und Journalist
- Marcel Siem (* 1980), Profigolfer
- Dan Maag (* 1975), Filmproduzent („Der Rote Baron")
Das Stadtwappen der Kreisstadt Mettmann.
Das heute verwendete Stadtwappen geht in seinem Ursprung zurück auf das Zunfstsiegel der Freiheit Mettmann aus dem Jahr 1778. Es zeigt durch ein Stadttor miteinander verbunden die Evangelische
Kirche und die Katholische Lambertuskirche sowie eine mit Edelsteinen besetzte Krone, Zepter und Lade zwischen den beiden Kirchtürmen.
Das Signet der Stadt Mettmann.
Verwendet seit 1975 vor allem in der Stadtwerbung, aber auch im täglichen Schriftverkehr.