Der katastrophale Zustand der Landstraße L239 (zwischen Ratingen und Mettmann) ruft jetzt beide CDU-Stadtverbände auf den Plan. In einer gemeinsamen Pressmitteilung kritisieren die Stadtverbandsvorsitzenden Christian Caspar (Mettmann) und David Lüngen (Ratingen) den Stillstand beim Bau der längst planfestgestellten Trasse scharf.
"Der Erdrutsch vor wenigen Monaten hat gezeigt, welches Gefahrenpotential für Verkehrsteilnehmer dort besteht", so Caspar. "Wir können nicht verstehen, dass die Landesregierung sich ihrer Verantwortung entzieht".
Die Christdemokraten wollen gemeinsam "mehr Dampf in den Kessel bringen".
Hierzu sei auch schon eine gemeinsame Beratung der CDU-Stadtverbände und Ratsfraktionen geplant.
"Wir müssen zusammenarbeiten, um den Druck zu erhöhen", sagt Lüngen, der überzeugt ist, dass es nicht ausreicht, nur Löcher zu flicken.
Die Straße werde stark genutzt. Mit der Nutzung steige aber auch die Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer.
Christian Caspar betont für Mettmann auch die Bedeutung der Anbindung an die A44 als Standortfaktor. Zusammen stellen beide fest:
"Der Zustand der Straße ist unhaltbar. Wir haben Planungsrecht und den Bedarf. Deshalb muss es jetzt auch zügig weitergehen. Hier werden wir noch stärker an einem Strang ziehen."
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