L239n - Rückfall in alte Zeiten

Mettmanner CDU kündigt Widerstand an

Zur Ankündigung der Landesregierung die L239n und andere wichtige Verkehrsprojekte in Nordrhein Westfalen zu beerdigen erklärte der Mettmanner CDU Chef, Christian Caspar:

 

"Die neue Prioritätensetzung der Rot-Grünen Landesregierung lässt katastrophale Auswirkungen für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes befürchten. Vor der Regierungsübernahme 2005 durch die CDU geführte Landesregierung gab es in ganz NRW durchschnittlich nur 3 Planungsfeststellungsbeschlüsse für Autobahnbauten.

 

Das führte mehrfach dazu, dass Bundesmittel die eigentlich für NRW vorgesehen waren, anderen Bundesländern zugeteilt wurden. In Bayern kann man so mehrere "NRW- Autobahnabschnitte" bewundern. Die Gründe waren rein ideologischer Natur und vor allem der Grünen Regierungsbeteiligung geschuldet.

 

 

18.000 Autofahrer pro Tag sind betroffen

 

Die Entwicklung im Bereich der Landesstraßen war dem Autobahnbau absolut vergleichbar. Der 2005 von der CDU geführten Regierung eingeleiteten Wende mit über 11 Planungsfeststellungsbeschlüssen für den Autobahnbereich und einer vergleichbaren Entwicklung im Bereich der Landesstraßen wurde nun ein unrühmliches Ende bereitet. Verzögern und Verhindern haben wieder klar Priorität. Anders ist der angekündigte Verzicht auf den Weiterbau der L239n nicht zu erklären.

 

Angesichts der fast 18.000 Autofahrer, die jeden Tag zum Teil erheblichen Gefahren ausgesetzt sind, scheint die Aussage der Grünen, es gehe hier nur darum drei Minuten Fahrzeit einzusparen wie blanker Hohn. Das der immer mit Nachdruck geäußerte Wunsch der Mettmanner Wirtschaft eine direkte Anbindung an die Flughafenautobahn A44 und nach Ratingen zu bekommen überhaupt kein Gewicht in der rot-grünen Argumentation besitzt, lässt zudem die Wertigkeit von wirtschaftlicher Entwicklung und den damit verbundenen Arbeitsplätzen in Mettmann erkennen.

 

 

Sicherheit scheint nicht im Vordergrund zu stehen

 

Für Mettmann und andere betroffene Städte kann diese Entwicklung nur Anlass zu massiver Gegenwehr sein. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt sind zu wichtig, um als Kompensationsmaßnahme in der rot-grünen Koalition geopfert zu werden. Die CDU Mettmann wirbt dabei um eine breite Unterstützung."

 

Zumindest die erste Konsequenz aus der Entscheidung des Landesverkehrsministeriums die L239n nicht auszubauen ist für Caspar schon klar. Die Vertreter von Rot-Grün sollten ab sofort einen anderen Weg wählen. Wer diese Straße für entbehrlich hält, der sollte auch so konsequent sein und sie nicht mehr benutzen! Vielleicht entspannt sich die Verkehrssituation dann zumindest ein bisschen."

 

 

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