Im Verwaltungsausschuss am 08. Juni 2010 stand der Brandschutzbedarfsplan der Mettmanner Feuerwehr auf der Tagesordnung. Die CDU-Fraktion hat es sich zu einer ihrer Aufgaben gemacht, der Garant für die öffentliche Sicherheit der Kreisstadt zu sein. Daher beschäftigte man sich sehr ausführlich mit dem Brandschutzbedarfplan.
Trotz allgemeiner Zustimmung in den Reihen der Fraktionsmitglieder, regte die Fraktion zusätzliche einige Änderungen und Erweiterungen des Brandschutzbedarfplans an, welche die Arbeit der Feuerwehr erleichtern und verbessern sollen. Damit soll der Schutz der Bevölkerung bestmöglich gewährleistet werden.
Der Verwaltungsausschuss bot für die Antragsstellung dieser Änderungen die geeigente Möglichkeit, bevor der Brandschutzbedarfsplan abschließend in der Ratssitzung im Dezember beschlossen wird.
Raum- und Sanierungskonzept für die Feuerwache
Im Brandschutzbedarfsplan wird zusätzlicher Raumbedarf für die Freiwillige Feuerwehr Mettmann gefordert und der Vorschlag gemacht, hierzu ein Konzept zu erstellen.
Dieses Konzept wird nun auf Antrag der CDU-Fraktion hin um ein Sanierungskonzept ergänzt werden, in dem die unverzichtbaren Sanierungsmaßnahmen von denen unterschieden werden, die langfristig
wünschenswert sind.
Doch auch auf die nicht zufriedenstellende Parkplatzsituation rund um die Feuerwache an der Laubacher Straße machte die CDU-Fraktion erneut und mit Nachdruck aufmerksam.
Alle anderen Fraktionen schlossen sich der CDU-Forderung an, dass die Parkplatznot für anrückende Kräfte der freiwilligen Feuerwehr in das Konzept mit einfließen müssen.
Weitere Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit
Die CDU ist ein großer Anhänger der Möglichkeit mit anderen Kommunen zusammen zu arbeiten um dadurch bares Geld einzusparen.
Nach der sorgfältigen Prüfung des Brandschutzbedarfplanes hat die Fraktion daher zwei Möglichkeiten gefunden und die Prüfung dieser Einsparpotenziale eingefordert.
Das Wohngebiet Obschwarzbach liegt sehr dezentral zwischen Mettmann und Wülfrath. Nach den Darstellungen im Brandschutzbedarfsplan kann es vorkommen, dass die Freiwillige Feuerwehr Mettmann
längere Anfahrtszeiten hat, als in der Schutzzieldefinition festgeschrieben sind. Auf Wülfrather Gebiet befindet sich vergleichsweise nah das Gerätehaus Flandersbach der Freiwilligen Feuerwehr
Wülfrath.
Der Weg hier hin ist bedeutend kürzer, als zur Feuerwache in Mettmann. Im Einsatzfall ist denkbar, dass die Kräfte aus Obschwarzbach gemeinsam mit Kräften aus Wülfrath in Flandersbach ein
Feuerwehrfahrzeug besetzen und die Ausrückezeiten somit erheblich verkürzen.
Die CDU-Fraktion beauftragte die Verwaltung daher, die Umsetzbarkeit dieses Vorschlages zu prüfen und alle notwendigen Gespräche mit in Frage kommenden Beteiligten zu führen.
Auch bei der Beschaffung von Verbrauchsartikeln, Bürobedarf oder Einsatzkleidung der Freiwilligen Feuerwehr Mettmann ist eine interkommunale Zusammenarbeit anzustreben. Durch die Beschaffung in
größeren Mengen können auf dem Markt häufig günstigere Einzelpreise realisiert werden.
Die Verwaltung wurde daher beauftragt, ein Konzept zur Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren im Kreis oder im Umland anzufertigen und vorzustellen. Das Ziel dieser Gespräche ist eine Entlastung
des städtischen Haushalts.
Förderung des Ehrenamtes
Das Bürgerschaftliche Engagement von Mitbürgerinnen und Mitbürgern stellt eine große Säule unseres Zusammenlebens dar, ohne die Vieles nicht mehr finanzierbar ist. Daher muss es das politische Ziel aller Fraktionen sein, das Ehrenamt insgesamt in unserer Stadt nachhaltig zu stärken.
Die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion, Ute Stöcker, machte in der Ausschusssitzung deutlich, wie hoch man Seitens der CDU die besondere Herausforderung des Ehrenamtes bei der freiwilligen
Feuerwehr schätzt:
„Diese Frauen und Männer sind bereit, während der Ausübung ihres Ehrenamtes bei der freiwilligen Feuerwehr ihre Gesundheit für den Schutz der Allgemeinheit zu riskieren!“
Vor den Haushaltsplanberatungen im Dezember diesen Jahres ist die Feuerwehr daher von der CDU aufgefordert worden, geeignete Maßnahmen vorzuschlagen, die den Einsatz der freiwilligen Feuerwehr nachhaltiger würdigen könnten.